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Düsseldorf: Weniger tote Motorradfahrer in NRW

Düsseldorf : Weniger tote Motorradfahrer in NRW

In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der tödlichen Motorradunfälle in diesem Jahr deutlich gesunken. Bis Ende Oktober starben 100 Kradfahrer, 21 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Dienstag berichtete.

Er führt den Rückgang um 17 Prozent auf die intensiven Kontrollen durch die Polizei zurück. Nachdem die Zahl der schweren Motorradunfälle in den vergangenen Jahren dramatisch gestiegen war, hatte die Polizei Videokräder eingesetzt, um Motorradraser zu erwischen.

Auch die Zahl der bei Unfällen verletzten Motorradfahrer ging in den ersten zehn Monaten des Jahres zurück. Bei den Schwerverletzten gab es einen Rückgang um 15 Prozent auf 1325, die Zahl der Leichtverletzten sank um 9 Prozent auf 2741. Die Gesamtzahl der Motorradunfälle lag mit 4647 um 11 Prozent unter dem Vorjahreswert, teilte das Innenministerium mit, das einen Bericht der „Bild”-Zeitung (Dienstag) bestätigte.

Häufigste Unfallursache war zu schnelles Fahren. 864 Mal waren Motorradfahrer zu schnell unterwegs und verursachten einen Unfall. Als weitere Unfallgründe folgen zu geringer Abstand und riskante Überholmanöver.

Auch bei der Gesamtzahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen zeichnet sich in Nordrhein-Westfalen für 2008 ein Rückgang ab. Bis Ende Oktober meldete das Statistische Bundesamt 589 Verkehrstote in NRW. Das waren 36 weniger als in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres.