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Aachen: Was wird aus dem Aachener Zeitungsmuseum?

Aachen : Was wird aus dem Aachener Zeitungsmuseum?

Mit dem Internationalen Zeitungsmuseum verfügt die Stadt Aachen über eine bemerkenswerte und weltweit auch einmalige Sammlung zur Geschichte der Publizistik.

Hier werden tagesaktuelle Schlagzeilen zur historischen Dokumentation. Kein Wunder, dass vor allem immer mehr junge Menschen und Schulen die einzigartigen Quellen dieses Hauses nutzen. Mehr als 160.000 Zeitungen und Druckwerke aus aller Welt sind hier archiviert.

Die Zukunft des Internationalen Zeitungsmuseums an der Pontstraße ist jedoch ungewiss. Die Stadt Aachen möchte aus Kostengründen das IZM am liebsten schließen. Dass es überhaupt noch geöffnet ist, verdankt sie dem großen Engagement ehrenamtlicher Helfer.

Wie geht es weiter? „Zeitung. Museum! Zukunft? Das IZM und Perspektiven für morgen”, lautet der Titel eines Symposiums mit hochkarätigen Experten.

Mit dabei sind: Dr. Gert Hagelweide, Bibliotheksdirektor; Prof. Dr. Holger Böning vom Institut für Presseforschung an der Universität Bremen; Prof. Dr. Arnulf Kutsch vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig; Dr. Martin Welke, Leiter des Deutschen Zeitungsmuseums; Prof. Dr. Armin Heinen vom Historischen Institut der RWTH Aachen und Prof. Dr. Hans-Bernd Brosius, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität München.

Das Symposium findet statt am Donnerstag, 20. März, 10.30 bis 16 Uhr, im M-Forum der Mayerschen Buchhandlung, Aachen, Ursulinerstraße.

Zu Beginn wird Ferdinand Josephs, einer der ehrenamtlichen Mitarbeiter, das Museum in einem Vortag vorstellen, danach präsentiert Prof. Dr. Ulrich Schneider (Aachen) die Ergebnisse eines Gutachtens zum IZM. Dann beginnen die Gesprächsrunden. Moderator ist der Chefredakteur der Aachener Zeitung, Bernd Mathieu.

Veranstalter des Symposiums ist der Verein der Förderer des Internationalen Zeitungsmuseums unter dem Vorsitz von Bürgermeisterin Meike Thüllen. Zu dem Symposium sind alle an der weiteren Arbeit des IZM Interessierten herzlich eingeladen.