1. Kultur

Düren: Waldbrandgefahr in der Eifel: Ein Funke reicht

Düren : Waldbrandgefahr in der Eifel: Ein Funke reicht

In Teilen der Eifel besteht extrem hohe Waldbrandgefahr. „In den letzten Wochen hat es so gut wie nicht geregnet”, sagte Konrad Hecker vom staatlichen Forstamt Hürtgenwald (Kreis Düren) am Montag. Außerdem gehe ständig ein Wind, der die Trockenheit weiter erhöhe.

„Es reicht ein kleiner Funke, und der Wind wirkt wie ein Blasebalg”, sagte Hecker. Dagegen ist die Brandgefahr in der östlichen Eifel-Region und damit auch im Nationalpark Eifel (Kreis Euskirchen) nicht so hoch. Bei einem Gewitter hatte es vergangene Woche stark geregnet.

Westlich des Rursees herrscht dagegen höchste Alarmbereitschaft. „Wenn jemand eine Zigarettenkippe aus dem Auto an den Waldrand wirft, kann das für einen Brand schon ausreichen”, warnte Hecker. Gefährlich sind auch Glassplitter oder vermeintlich erloschene Grillkohle, die an den Waldrand gekippt wird.

Keine akute Gefahr herrschte dagegen in den Moorgebieten des belgischen Hohen Venns zwischen Eupen und Malmedy. Deshalb können Wanderer vorerst das Gebiet weiterhin begehen, teilte das Naturparkzentrum Botrange mit. Brandgefahr bestehe vor allem im Frühjahr, wenn das frische Grün noch nicht ausgetrieben sei. Gehisste rote Fahnen zeigen dann an, dass das Venn gesperrt ist.