1. Kultur

Berlin: Von Rodin bis van Gogh und Picasso

Berlin : Von Rodin bis van Gogh und Picasso

Die Ausstellung ist in Europa einmalig: Vom Freitag an gastiert das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) für sieben Monate in Berlin.

Die Neue Nationalgalerie zeigt (bis 19. September) 200 Werke aus der legendären Sammlung, darunter von Picasso, van Gogh, Matisse und Dalí sowie von Pollock, Hopper, Lichtenstein und Warhol. „So haben wir die Bilder und Skulpturen des MoMA nie gesehen”, sagte der Direktor der Nationalgalerie, Peter-Klaus Schuster.

Die Kuratoren haben aus der mit 3200 Werken größten Sammlung des 20. Jahrhunderts eine Art „Kanon des Kanons” zusammengestellt, so dass sich die Ausstellung als ein Gang durch die Kunstgeschichte gestaltet.

In der oberen Halle sind Skulpturen zu sehen, darunter gleich am Eingang Auguste Rodins Denkmal für Balzac.

Im unteren Geschoss warten dann die ersten Höhepunkte der Bildersammlung: Paul Cézannes „Der Badende”, Vincent van Goghs „Sternennacht” und Henri Rousseaus „Der Traum”.

Dann folgen die zwei großen Protagonisten des 20. Jahrhunderts: Pablo Picasso und Henri Matisse.

„Das MoMA in Berlin” will nicht nur Ausstellung sein. Es ist ein „Werk der deutsch-amerikanischen Freundschaft”, wie Museumschef Schuster meint.

Parallel ist ein amerikanisches Kulturjahr mit rund 100 Veranstaltungen geplant. Das MoMA ist derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen.

Die Messlatte für den Publikumserfolg liegt bei 700.000 Besuchern, dann sind die Kosten von 8,5 Millionen Euro gedeckt.