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Tödliche Präzision des Hurrikans „Dennis”

Tödliche Präzision des Hurrikans „Dennis”

Key West. Der im Golf von Mexiko tobende Hurrikan „Dennis” ist am Sonntagabend mit tödlicher Präzision auf die amerikanische Südküste getroffen hat und mehr als eine Million Menschen in die Flucht getrieben. Von Mississippi bis Florida bereiteten sich Rettungskräfte auf das Schlimmste vor.

Das schwere Sturmtief kündigte sich im Morgengrauen mit heftigen Niederschlägen und Windböen an. Das Auge des Hurrikans mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Kilometern in der Stunde traf kurz nach 20 Uhr (MEZ) an der US-Küste auf.

Unterdessen sind bei schweren Überschwemmungen im Südwesten Chinas, in Indien und Japan in den vergangenen Tagen insgesamt mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen. Allein in der chinesischen Provinz Sichuan starben 65 Menschen nach sintflutartigen Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen, berichteten die Provinzbehörden am Sonntag.

Seit Ende Juni waren etwa neun Millionen Menschen in Sichuan von den Unwettern betroffen, 30.000 Häuser wurden zerstört.