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Tipps für Ihren Photokina-Besuch

Tipps für Ihren Photokina-Besuch

Köln (an-o) - Messen haben ihre eigenen Gesetze. Das geht schon mit der Anreise los. Lesen Sie hier, wie Sie sich den Tag in Köln verschönern können ...

1. Starten Sie früh und kalkulieren Sie Zeitreserven mit ein. Am ersten Messetag waren einige Parkplätze bereits um 10 Uhr voll.

2. Hören Sie vor dem Start den Verkehrsfunk. Die A4 ist momentan eine ziemliche Baustelle. Am Mittwoch Morgen war zwischen Weisweiler und dem Kreuz Kerpen sieben Kilometer Stau nach einem Unfall, zwischen dem Kreuz Kerpen und der Raststätte Frechen standen sie vor einer Baustelle nochmal auf zwei Kilometer. Da standen sie übrigens abends um sechs immer noch.
Die B 264, die über Weisweiler, Düren und Kerpen nahezu parallel zur Autobahn verläuft, erwies sich am Mittwoch als prima Alternative Richtung Köln. Planen Sie die als Ausweichroute ruhig mit ein, sofern Sie aus dem Raum Aachen anreisen. So schlecht ist die gar nicht. Ab Köln Stadtgrenze ist das Messegelände ausgeschildert. Stau-Infos gibt es auch im Internet unter www.an-online.de, Stichwort "Stau-Schau" bzw. "Verkehrsinfo NRW".

3. Planen Sie Ihren Messerundgang. 220.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind kein Pappenstiel. Viele Hallen haben zwei Etagen, und wenn Sie in Halle 14 erfahren, dass der gesuchte Stand in Halle 1 ist, wo Sie gerade her kommen, laufen Sie wieder eine Viertelstunde. Ausstellerverzeichnisse und einen Hallenplan finden Sie im Internet unter www.photokina.de.

4. Vertrauen Sie bei der Suche nach einem Anbieter nicht auf die "Köbes"-Info-Stände auf dem Messegelände - die sind dünn gesät, und davor bilden sich oft lange Schlangen. Vorher ins Internet schauen. Das spart wertvolle Zeit.

5. Nehmen Sie Verpflegung mit. Würstchen mit Brot 2,80 Euro. Getränke auf ähnlichem Niveau. An die Sushi-Bar habe ich mich daraufhin gar nicht mehr heran getraut. Noch Fragen?

6. Das wichtigste zum Schluss: Wählen Sie die bequemsten Schuhe, die Sie haben. Turnschuhe geht auch, aber ziehen Sie (das gilt jetzt natürlich nur für die Damen) bloß nicht die chicen schwarzen Pumps mit den hohen Absätzen an, nur damit sie die ganze Zeit das Gefühl haben, Sie laufen bergab. Das bringts nicht. Auch mit entsprechender "Wanderkarte" (siehe Punkt 3) laufen Sie sich müde und groggy. Und wenn schon nach einer Stunde die Füße weh tun ... Muss doch nicht sein.

7. Bevor jetzt wieder jemand anruft, mailt oder sonstwie auf uns böse ist: Ja, man kann auch mit dem Zug nach Köln fahren. Dann entfallen die Punkte 1. und 2.