Leistungsschau der städtischen Bühnen: NRW-Theatertreffen mit zeitgenössischen und klassischen Stoffen

Leistungsschau der städtischen Bühnen : NRW-Theatertreffen mit zeitgenössischen und klassischen Stoffen

Das NRW-Theatertreffen ist die Leistungsschau der städtischen Bühnen des Landes. Im Wettbewerb stehen zehn Stücke - von Theaterfassungen internationaler Bestseller bis zu Bühnenklassikern in neuer Interpretation.

Gezeigt wird das Beste was NRWs Bühnen zuletzt zu bieten hatten: Von diesem Donnerstag bis zum 8. Juni läuft in Münster das NRW-Theatertreffen. Im Wettbewerb sind Abend für Abend nacheinander zehn bemerkenswerte Produktionen der Kommunal- und Landestheater zu sehen.

Die Leistungsschau der nordrhein-westfälischen Bühnen startet am Donnerstagabend mit einer Inszenierung des Dortmunder Schauspiel-Intendanten Kay Voges. Er bringt Thomas Bernhards „Der Theatermacher“ in neun immer schriller werdenden Versionen auf die Bühne. Das Theater an der Ruhr aus Mülheim ist mit einem Stück vertreten, das einen Elfriede Jelineks Text „Am Königsweg“ über Aufstieg und fiktiven Fall des US-Präsidenten Donald Trump in Bezug zu Alfred Jarrys groteskem Werk „König Ubu“ setzt.

Mit einer Bühnenversion des US-Bestsellers „Extrem laut und unglaublich nah“ ist die eher kleine Burghofbühne Dinslaken vertreten, das Schauspielhaus Bochum zeigt Michel Houellebecqs „Unterwerfung“ in einer Inszenierung des Intendanten Johan Simons. Mit „Schuld und Sühne“ von Regisseur Bert Zander vom Theater Oberhausen kommt klassischer russischer Literaturstoff auf die Bühne.

Mit dabei sind außerdem das Theater Bielefeld („Im Herzen der Gewalt“), das Düsseldorfer Schauspielhaus mit dem Kleist-Lustspiel „Der Zerbrochene Krug“, das Schauspiel Wuppertal („Bilder von uns“), das Schlosstheater Moers („Zur schönen Aussicht“) sowie der Theaterzusammenschluss Krefeld Mönchengladbach („Die Hamletmaschine“). Am Ende werden jeweils eine Inszenierung, ein Ensemble und ein Darsteller prämiert.

(dpa)
Mehr von Aachener Nachrichten