Aachener Schauspieler geehrt: Kurt-Sieder-Preis für Stefanie Rösner und Philip Schlomm

Aachener Schauspieler geehrt : Kurt-Sieder-Preis für Stefanie Rösner und Philip Schlomm

Stefanie Rösner und Philip Schlomm sind die Kurt-Sieder-Preisträger des Jahres 2018.

Sie werden mit dem mit 2000 Euro dotierten Preis der Sieder-Stiftung für ihre schauspielerischen Leistungen in der vergangenen Spielzeit am Theater Aachen (Rösner) und am Grenzlandtheater (Schlomm) geehrt.

„Es war eine tolle Spielzeit, und es lagen viele Namen auf dem Tisch. Aber an Stefanie Rösner sind wir nicht vorbei gekommen“, berichtete Annette Bosetti, Vorsitzende des Kuratoriums, von lebhaften Jury-Diskussionen. Rösner gastierte 2017/2018 erstmals als Marlene in „Die bitteren Tränen der Petra Kant“ am Theater Aachen und gehört seit Februar zum festen Ensemble des Hauses.

In der vergangenen Spielzeit stand sie als Kriemhild in „Nibelungen“, Silva in „Nationalstraße“, Ebba in „Momentum“ und Cookie in „Für immer schön“ auf der Bühne. Besonders mit Ebba und Cookie überzeugte sie die Jury. „Sie hat viele Häute: frech, nah, ungeschminkt, zerbrechlich und mit großer Innerlichkeit. Sie beherrscht eine enorme Bandbreite“, begründete Bosetti.

Philip Schlomm wurde für seine Rolle als Andrew Wyke in „Revanche“ am Grenzlandtheater ausgezeichnet. Er könne in ruhigen Stücken die Persönlichkeit seiner Figur so entwickeln,“ dass sie zum Greifen nah“ erscheine, lobte das Kuratorium. Foto: Andreas Zauner

Philip Schlomm erhält die Auszeichnung für seine Rolle als Andrew Wyke in „Revanche“ am Grenzlandtheater. „Damit ehren wir einen eher stillen Schauspieler“, meinte Bosetti. „Er kann in ruhigen Stücken die Persönlichkeit seiner Figur so entwickeln, dass sie zum Greifen nah erscheint.“

Mit dieser Fähigkeit überzeugte er das Publikum des Grenzlandtheaters auch schon als Tom Schadeck in „Der Seelenbrecher“. Das Düsseldorfer Theaterpublikum zeichnete ihn für „Tschick“ mit dem Publikumspreis „Gustaf“ aus.

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