Zweites Familienkonzert : Tanz auf der „Arche“ am Theater Aachen

Zweites Familienkonzert : Tanz auf der „Arche“ am Theater Aachen

„Die Arche Noah“, die schöne biblische Geschichte mit den vielen Tieren, kommt bei Kindern immer gut an. Auch in der musikalischen Verpackung durch den im Jahr 1991 verstorbenen US-amerikanischen Komponisten Stanley Weiner, der der akustischen Präsentation der Tiere viel Raum schenkt.

Und die erfahrene Moderatorin und Musikpädagogin Lisa Klingenberg ließ sich im 2. Familienkonzert im gut besuchten Theater Aachen die Chance nicht entgehen, die Kinder möglichst aktiv in das Geschehen einzubeziehen. Die Kleinen durften auf der Bühne oder im Parkett tanzen, die Tiere erraten und die entsprechenden Plüschtiere in die „Arche“ – einen großen Pappkarton – werfen.

Erprobtes Konzept geht auf

Die zeitlichen Barrieren für Familienkonzerte mit teilweise sehr kleinen Kindern schränkten die Mitarbeit im zweiten Teil zwar ein wenig ein; aber an der Begeisterung der Kinder änderte sich nichts. Das mehrfach erprobte Konzept von Lisa Klingenberg ging auch diesmal voll auf.

Nicht vergessen darf man, dass es sich trotzdem um ein Konzert handelte. Hiroshi Ueno, Korrepetitor mit Dirigierverpflichtung am Theater Aachen, brachte nicht nur die lautmalerischen Effekte der Weiner-Partitur vorzüglich zum Klingen, sondern vertiefte das Geschehen noch durch Musiken von Tschaikowsky und vor allem Beethoven.

Erlösender Schlussgesang

Zwei Miniaturen aus Tschaikowskys „Nussknacker“ erleichterten den Einstieg in die Tanz-Aktivitäten. Und ein schöneres Gewitter als das aus Beethovens „Pastoral“-Symphonie hat kaum ein anderer Komponist zu Papier gebracht.

Auch der erlösende, wunderbar friedliche Schlussgesang dieses Werks passte vortrefflich zum guten Ausgang der „Arche“-Geschichte, für die sich Moderatorin Lisa Klingenberg in die Figur der Friedenstaube versetzte.

Eine runde, kurzweilige Sache für die ganze Familie, so wie es sich für ein Familienkonzert gehört.

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