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Herne: Sonderausstellung für Archäologie

Herne : Sonderausstellung für Archäologie

Rund 35.000 Objekte vom 318 Millionen Jahre alten
Einhornhai bis zur Erkennungsmarke von Kriegsgefangenen aus dem Zweiten Weltkrieg zeigt das Westfälische Museum für Archäologie in einer Sonderausstellung.

Die Schau „Von Anfang an” zeigt von Freitag an (23.9.) biszum 5. Februar die wichtigsten Funde und Ausgrabungen der nordrhein-westfälischen Archäologen und Fossilienforscher aus den vergangenen fünf Jahren, berichtete das Museum am Dienstag. Zu den bedeutendsten Funden aus Westfalen gehören dabei rund 100 Millionen Jahre alte versteinerte Fische aus Borgholzhausen (Kreis Gütersloh) sowie der mit über 700 Jahren bislang älteste Münzprägestempel aus Deutschland aus Schieder-Schwalenberg (Kreis Lippe).

34 000 Münzen stammen aus einem Fund von Lagergeld in Gladbeck aus dem Ersten Weltkrieg. Mit Hilfe neuer Untersuchungen an Knochenfunden aus der Balver Höhle (Märkischer Kreis) konnten die Experten den Speiseplan der Neandertaler rekonstruieren.

Die zuvor bereits in Köln gezeigte Schau sei für die Ausstellung in Herne völlig neu gestaltet und um neue Funde erweitert worden, hieß es (Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 9 Uhr bis 17 Uhr, Donnerstag bis 19 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertag 11 Uhr bis 18 Uhr).