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Aachen: Schulte-Zurhausen geht optimistisch ans Werk

Aachen : Schulte-Zurhausen geht optimistisch ans Werk

Bei solchen Anlässen ist kein Platz für Bescheidenheit. Warum auch. Nach 14 Jahren an der Spitze des Rektorats konnte Professor Hermann Josef Buchkremer bei der feierlichen Übergabe an seinen Nachfolger auf eine andernorts viel beneidete Erfolgsgechichte zurückblicken. Er tat das mit Humor, ohne falsche Bescheidenheit, aber mit viel Dank an zahlreiche Mitstreiter.

Vor allem hob er das Engagement der ebenfalls aus Altersgründen scheidenden Prorektorin Professorin Gisela Engeln-Müllges hervor.

Die von Buchkremer herausgestellte Spitzenposition der FH Aachen in der deutschen Fach-Hochschullandschaft würdigten auch seine Vorredner. Staatssekretär Michael Stückradt hatte die zahlreichen Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft auf den dritten Platz im Fachhochschulranking bei der Einwerbung von Drittmitteln hingewiesen. Auch den mit 21 Prozent hohen Anteil an ausländischen Studierenden würdigte er. „Das alte Rektorat hat ein gut bestelltes Feld hinterlassen”, sagte der ehemalige Kanzler der „großen Schwester” RWTH.

Als letzter am Rednerpult konnte dann der neue Rektor Manfred Schulte-Zurhausen versichern, dass die Übernahme des neuen Amtes nichts mit Selbstbestrafung zu tun habe, wie mancher Kollege doch zu glauben scheine. Der neue Rektor der Fachhochschule Aachen geht „vielmehr mit viel Optimismus und konkreten Zielen” an die neue Aufgabe.