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Hellenthal: Rekordverdächtig: 40 Zentimeter Schnee in der Eifel Ende März

Hellenthal : Rekordverdächtig: 40 Zentimeter Schnee in der Eifel Ende März

Die letzten Ausläufer des Winters haben der Eifel so viel Schnee wie selten beschert - und das Ende März. Die Schneedecke wuchs auf für diese Jahreszeit rekordverdächtige 40 Zentimeter.

Im Wintersportzentrum Hellenthal laufen die Skilifte, die Loipen sind gespurt. „Wir haben traumhafte Bedingungen”, sagte Winfried Kaiser vom Tourismus-Büro Hellenthal. Normalerweise sei die Skisaison spätestens Mitte März beendet.

So spät wie in diesem Jahr habe man zumindest in den letzten 25 Jahren in Hellenthal nicht mehr skifahren können. Trotz der starken Schneefälle kam es nach Polizeiangaben nur vereinzelt zu Behinderungen im Berufsverkehr.

Im Kreis Euskirchen waren am frühen Morgen die Straßen teilweise durch eine festgefahrene Schneedecke weiß. Auf der B 51 kam es bei Dahlem zu Behinderungen, weil mehrere Lastwagen in der Steigung stecken blieben. Ansonsten meldete die Polizei freie Fahrt und nur vereinzelt Unfälle.

Kaum jemand hatte noch mit dem Gastspiel des Winters gerechnet. Im Wintersportzentrum Rohren läuft nur noch der Übungslift, weil der Betreiber jetzt schon die Sommerbobbahn installiert und den großen Lift abgebaut hatte. Auch in Hellenthal ist der Rodelliftbetrieb eingestellt.

In der belgischen Eifel und im Hohen Venn bei Eupen stehen die Zeichen bei bis zu 45 Zentimeter Schnee wieder auf Winter. Nach Angaben des Verkehrsamtes der Ostkantone in St. Vith sind alle Loipen gespurt, fast alle Lifte laufen.

Der Andrang von Tages- und Übernachtungsgästen sei groß, sagte der Leiter Manfred Dahmen. Für eine gute Saisonbilanz wird es trotzdem nicht mehr reichen. 30 Skitage hätte die Tourismus-Branche gebraucht, acht Skitage sind es bisher: „Das ist eindeutig zu wenig.”