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Nun hilft „Walle” Kindern beim Ökopass

Nun hilft „Walle” Kindern beim Ökopass

Aachen. „Kinder kann man am besten prägen”, meint Stephan Baldin. Und rund 20.000 Kinder hat seine Aachener Stiftung Kathy Beys in den vergangenen acht Jahren schon „geprägt” für einen bewussten Umgang mit der Umwelt.

Das Stiftungsprojekt „Ökopass” zählt damit für ihn zu den „erfolgreichsten Umweltbildungsprojekten an Grundschulen”. Nun geht es in die vierte Runde. Mehr als 3000 Kinder in 133 Schulklassen aus Stadt und Kreis Aachen sowie den Kreisen Düren und Heinsberg erforschen nun die Zusammenhänge von Boden, Wasser, Luft und der Welt überhaupt.

Sie bauen kleine Kläranlagen mit Blumentöpfen, Kies und Sand oder machen Versuche mit Regenwürmern und Wassergläsern. Sie schreiben Geschichten über Gewitter oder malen Bilder zum Thema Wasser. Bei all diesen Aufgaben, die in einem 25 Seiten starken Heft zusammengefasst sind, hilft ihnen ein possierliches Wesen namens „Walle”. Ob er ein Waschbär oder ein anderes Tierchen ist, kann Stiftungsvorstand Baldin selbst nicht sagen; Hauptsache es ist kein Frosch.

Der war quasi das Wappentier der früheren Ökopass-Hefte in den Jahren 1998, 2000 und 2003 und scheint den Stiftungsleuten inzwischen nicht mehr zeitgemäß; Baldin denkt dabei „eher an Putzmittel”. Und so turnt nun „Walle” durch das DIN-A4-Heft - zu Frosch-Zeiten hatte es noch ein kleineres Format - und ziert auch den Ökopass, den sich die Kinder aus der letzten Seite ausschneiden können.