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Krefeld: Noch keine heiße Spur nach Mord an 40-Jähriger

Krefeld : Noch keine heiße Spur nach Mord an 40-Jähriger

Auch rund ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod einer 40-jährigen Krefelderin hat die Polizei noch keinen Tatverdächtigen ermitteln können. „Die Mordkommission geht weiter davon aus, dass der Täter aus dem persönlichen Umfeld des Opfers kommt”, sagte ein Polizeisprecher.

Alle Spuren seien ausgewertet, die vorhandenen Zeugen befragt. Einen neuen Ansatz für die Ermittlungen gebe es derzeit nicht.

Die Frau war am 17. März 2007 erwürgt und mit schweren Schädelverletzungen von Angehörigen in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Sowohl der getrennt von der Frau lebende Ehemann als auch ihr neuer Freund und die älteste Tochter hatten sich Sorgen um die Diabetes-Patientin gemacht, weil die 40-Jährige nicht über ihr Handy erreichbar war.

Das Opfer war am Morgen des Tattages noch in einem Altenheim gewesen, wo es mehrere Senioren betreute. Nach einem Einkauf war die Frau dann in ihre Wohnung gegangen. Dort ist es wohl unmittelbar nach der Ankunft zu dem Verbrechen gekommen. Das Opfer trug beim Auffinden eine Jacke und hatte auch einen Schlüsselbund in der Hand. Die Einkaufstüte lag neben der Leiche.

Seit dem Verbrechen sei auch das Mobiltelefon der Getöteten verschwunden. Trotz einer Öffentlichkeitsfahndung seien dazu bisher nur wenige Hinweise eingegangen, hieß es von der Polizei weiter. Vom Tatort fehlt zudem eine Eisensäge, die zuvor bei der Renovierung der Wohnung benutzt worden ist. Nach Angaben der Gerichtsmediziner kommt diese Säge als Tatwerkzeug in Betracht.