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Köln: Nach dem Zauber war das Geld weg

Köln : Nach dem Zauber war das Geld weg

Mit einem schier unglaublichen Trick haben zwei Frauen in Leverkusen-Wiesdorf Schmuck und Bargeld ergaunert.

Am Sonntag (13. Mai) ging eine 55-jährige Leverkusenerin über einen Trödelmarkt an einem Möbelhaus auf der Manforter Straße. Hier wurde sie von einer Frau angesprochen, die ihr mitteilte, dass ihre Familie verhext sei und alle Angehörigen verunglückten. Gleichzeitig erklärte sie aber auch, dass sie diesen Fluch von ihr nehmen könne.

Wie bestellt tauchte eine weitere Frau auf, die ihr erklärte, dass die „Zauberin” auch ihr geholfen und den Fluch von ihr abgewendet habe.

Sofort ergriff die Unbekannte wieder das Wort und beauftrage die Leverkusenerin nach Hause zu gehen. Dort solle sie ein Glas Wasser, ein Handtuch und ein Ei holen und mit den Gegenständen zurück kommen. Die Frau führte den Auftrag auch umgehend aus. Mit einigen undefinierbaren Sprüchen wurde anschließend der Fluch genommen. Um aber das Unheil endgültig von der Familie zu nehmen, wurde die 55-Jährige aufgefordert mit ihrem Bargeld und Schmuck am nächsten Tag erneut zu kommen.

Auch diesmal folgte sie der Aufforderung, und jetzt kam es zum tatsächlichen Zauber: Die Gaunerin legte die Wertsachen in ein Tuch und murmelte einige Sprüche. Anschließend gab sie das Päckchen zurück und trug der leichtgläubigen Frau auf, das Tuch erst zwei Tage später zu öffnen.

Dann kam es, wie es kommen musste. Natürlich waren Geld und Schmuck verschwunden. Stattdessen befand sich in dem Tuch nur Papier und Steine.

Die Betrügerin ist etwa 40-50 Jahre alt, hat eine normale Statur. Ihre Begleiterin ist etwa 35 Jahre alt, korpulent und hat helle Haare. Beide Frauen sprachen zeitweise russisch.