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Düren: Kostbares für die Freunde moderner Blasmusik

Düren : Kostbares für die Freunde moderner Blasmusik

Die Freunde sinfonischer Blasmusik erwartet am kommenden Sonntag, 16. Mai, ein ganz besonderes Konzert in Düren: Das Landesblasorchester Nordrhein-Westfalen und das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren unter Leitung von Renold Quade präsentieren Originalkompositionen für Blasorchester und bekannte Melodien von Duke Ellington, Andrew Lloyd Webber und Klaus Doldinger.

Renold Quade: „Dieses Konzert ist für beide Orchester schon irgendwie das musikalische Jahreshighlight. Das heißt, da wird ein besonderes Programm gespielt, ich sage immer nichts von der Stange. Dabei liegt unser Hauptaugenmerk auf Originalkompositionen. Aber es macht auch mächtig Spaß, Sachen von Duke Ellington oder aus Phantom der Oper zu spielen. Beides erfordert natürlich auch sehr intensives Proben.”

65 Musiker

Seit neun Jahren führt Renold Quade das Landesblasorchester (LBO), das Sinfonische Blasorchester leitet er seit seiner Gründung vor 15 Jahren. Das LBO ist ein Auswahlorchester des Volksmusikerbundes und besteht seit 1989. Derzeit umfasst es rund 65 Musiker, qualifizierte Laien, angehende und ausübende Berufsmusiker, viele davon kommen aus den Kreisen Düren, Heinsberg und Aachen. Bei dem Konzert in Düren präsentieren die jungen Leute unter anderem „Orient et Occident” von Camile Saint-Saens und „Loch Ness” von Johan de Meij. Renold Quade: „Loch Ness ist ein sinfonisches Gedicht mit fünf Eindrücken um den mysteriösen, schottischen See.

Es beschreibt den See bei früher Dämmerung, aber auch bei Tagesanbruch und bei heftigem Sturm und Regen.” Vor zwei Jahren war das Landesblasorchester übrigens als Kulturbotschafter Nordrhein-Westfalens auf einer Tournee in China unterwegs; am 20. Mai wird das renommierte Orchester im Fernsehen zu Gast sein.

„Overture To A New Age”

Das Sinfonische Blasorchester der Musikschule Düren spielt am Sonntag unter anderem die „Overture To A New Age” von Jan de Haan aber auch „Blood, Sweat... At Their Best”, ein Stück, mit dem der Norweger Björn Morten Kjaernes an die Popmusik der sechziger und siebziger Jahre erinnert. Kjaernes portraitiert die Band „Blood, Sweat and Tears”, die sich als „erste und einzige Big Band der Pop-Musik” bezeichnete.

Im Augenblick laufen die Proben beider Orchester auf Hochtouren, das LBO hat am Wochenende in Dortmund geübt, das Dürener Orchester im Vortragssaal der heimischen Musikschule. „Wir freuen uns sehr auf das Konzert”, so Renold Quade. „Gespielt wird das, was Spaß macht.”