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Aachen: „Knuteffekt” und Sonnenschein bescheren NRW-Zoos Besucherrekorde

Aachen : „Knuteffekt” und Sonnenschein bescheren NRW-Zoos Besucherrekorde

Der „Knuteffekt” und auch das schöne Wetter im April haben den Zoos in Nordrhein-Westfalen zum Teil historische Besucherrekorde beschert. In Aachen wurden 40.000 Besuchern gezählt, so viele wie noch nie seit Bestehen des Tierparks.

Mit 180.000 Gästen konnte auch die Gelsenkirchener „Zoom-Erlebniswelt” einen neuen Rekordwert vermelden. Mit 97 000 Besuchern zählte der Dortmunder Zoo so viele Besucher wie seit zehn Jahren nicht mehr. Der April hatte für Wärmerekorde mit Temperaturen von zum Teil mehr als 30 Grad gesorgt.

„Die große Resonanz haben wir nicht zuletzt Eisbärbaby Knut zu verdanken”, sagte Karl-Joachim Flender vom Wuppertaler Zoo. Dabei muss es offenbar nicht unbedingt ein süßes Eisbärbaby wie im Berliner Zoo sein, das die Zoo-Kassen klingeln lässt. Im Trend liegt auch anderer Tiernachwuchs.

Der Wuppertaler Zoo konnte seine Besucherzahlen auch durch den bereits eingetroffenen und noch erwarteten Nachwuchs im Elefantenhaus im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 10.000 auf gut 75.000 Besucher erhöhen. Auch in den anderen Zoos locken im Frühjahr viele Tierbabys die Besucher. Dortmund kann derzeit Giraffen- Nachwuchs und Löwen-Drillinge präsentieren, in Münster gibt es Äffchen, kleine Trampeltiere ein mehrere Nachwuchs-Geparden.

Auch nach dem Wetterumschwung der vergangenen Tage setzen die Zoos nun weiter auf den „Knuteffekt”. „Wir hoffen, dass der Trend zum Zoo-Besuch auch bei schlechterem Wetter weiter geht”, so die Pressesprecherin des Allwetter-Zoos in Münster Ilona Zühlke. Dort sei man ohnehin nicht unbedingt auf Sonnenschein angewiesen.