1. Kultur

Krefeld: Keine heiße Spur nach Mord an 40-jähriger Krefelderin

Krefeld : Keine heiße Spur nach Mord an 40-jähriger Krefelderin

Auch neun Monate nach dem gewaltsamen Tod einer 40-jährigen Krefelderin hat die Polizei noch keinen Tatverdächtigen ermitteln können. „Die Spuren deuten zwar darauf hin, dass der Täter aus dem persönlichen Umfeld des Opfers kommt. Einen konkreten Verdacht gibt es aber noch nicht”, sagte eine Polizeisprecherin.

Die 40-Jährige war am 17. März erwürgt und mit schweren Schädelverletzungen von Angehörigen in ihrer Wohnung aufgefunden worden. Sowohl der getrennt von der Frau lebende Ehemann als auch ihr neuer Freund und die älteste Tochter hatten sich Sorgen um die Diabetes-Patientin gemacht, weil die 40-Jährige nicht über ihr Handy erreichbar war.

Die Frau war am Morgen des Tattages noch in einem Altenheim gewesen, wo die Frau mehrere Senioren betreute. Nach einem Einkauf war sie dann in ihre Wohnung gegangen. Dort ist es wohl unmittelbar nach der Ankunft zu dem Verbrechen gekommen. Als das Opfer gefunden wurde, trug es eine Jacke und hatte auch einen Schlüsselbund in der Hand. Die Einkaufstüte lag neben der Leiche.

Trotz einer Öffentlichkeitsfahndung seien bislang zu dem Fall nur wenige Hinweise eingegangen, hieß es von der Polizei weiter. Das Mobiltelefon der Getöteten ist seit dem Verbrechen verschwunden. Vom Tatort fehlt zudem eine Eisensäge, die zuvor bei der Renovierung der Wohnung benutzt worden ist. Nach Angaben der Gerichtsmediziner kommt diese Säge als Tatwerkzeug in Betracht.