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Düsseldorf: Kein Sommer, kein Umsatz: Mieses Wetter setzt Gastronomen in NRW zu

Düsseldorf : Kein Sommer, kein Umsatz: Mieses Wetter setzt Gastronomen in NRW zu

Das bislang schlechte Wetter dieses Sommers macht auch den Gastronomen in Nordrhein-Westfalen zu schaffen.

Da in den vergangenen Jahren die Außengastronomie „enorm zugelegt” hat, müssten zahlreiche Wirte wegen der wenig sommerlichen Temperaturen Einbußen hinnehmen, sagte ein Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) in Düsseldorf. Betroffen seien vor allem Betriebe wie Biergärten und Strandbars, die auf sommerliche Temperaturen angewiesen sind.

Während des sommerlichen Wetters vom April konnten die Gaststättenbetreiber noch zahlreiche Gäste begrüßen, nun müssten sie wegen des wechselhaften Sommerwetters um die Gäste bangen. Normalerweise seien die Monate von Juni bis September die klassische Periode für die Erfrischung im Freien. Sollte sich der Sommer aber weiter regnerisch präsentieren, könnte die Bilanz im wahrsten Sinne des Wortes „absaufen”, erklärte der Dehoga-Sprecher.

Niedrige Temperaturen könnten die Gäste noch durch passende Kleidung ausgleichen, bei lang anhaltendem Regen fühlten sich die Menschen jedoch „unwohl” und würden die Angebote meiden.

Den Angaben zufolge gibt es derzeit in NRW rund 38.000 gastronomische Betriebe. Wie viele davon auch Außengastronomie haben, ist nicht bekannt. Allerdings sei der Trend zu den solchen Angeboten weiter ungebrochen.