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Jülich: Jülich baut Forschung in der Nanotechnik aus

Jülich : Jülich baut Forschung in der Nanotechnik aus

Im Forschungszentrum Jülich hat die nächste Ausbaustufe der „Forschungsplattform Nanoelektronik” begonnen. Bis September werden sechs neue Geräte aufgebaut. Damit sollen Materialien entwickelt werden, mit denen immer kleinere Strukturen in der Chipindustrie möglich werden.

Der Bund unterstütze die Erweiterung des Geräteparks mit 4,6 Millionen Euro, teilte das Forschungszentrum am Freitag beim offiziellen Start mit. Von der Erweiterung sollen auch externe Nutzer profitieren.

Mit den neuen Geräten sei eine industrienahe Forschung möglich. Ziel sei die Entwicklung von Strukturen kleiner als 32 Nanometer, was etwa einem zehntausendstel Haaresbreite entspricht.

Die Jülicher haben dafür das neue Material „Verspanntes Silizium” entwickelt. Mit den neuen Geräten wollen sie zeigen, dass dieses Material auch auf größere Flächen mit industriegängigen Größen von bis zu 20 Zentimeter aufgebracht werden kann.