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Verviers/Brüssel: Hohes Venn: Letzte Brandherde gelöscht

Verviers/Brüssel : Hohes Venn: Letzte Brandherde gelöscht

Knapp zwei Tage nach dem Ausbruch des Flächenbrandes im Hohen Venn hat die Feuerwehr die letzten Glutherde gelöscht. In der Nacht zum Mittwoch hätten Einsatzkräfte die letzten Flammen im Naturschutzpark Hohes Venn nahe der deutschen Grenze erstickt, teilte die Feuerwehr in Verviers mit.

Auch Hubschrauber der Bundeswehr hatten beim Löschen geholfen. Kritik wurde in Belgien jedoch am bürokratischen Vorlauf der deutschen Hilfe laut. Wenn die beiden Löschhubschrauber des Heeres eher eingetroffen wären, hätte das Großfeuer schneller eingedämmt werden können. Die belgische Forstverwaltung habe zwar der Übernahme der Kosten von 6000 Euro pro Hubschrauber und Stunde zugestimmt. Die deutsche Seite habe aber auf einer schriftlichen und telefonischen Bestätigung bestanden, was die Hilfe aus der Luft deutlich verzögerte.

Ein belgischer Polizeihubschrauber half den Feuerwehrleuten mit einer Wärmekamera beim Aufspüren der Brandnester im Torfboden des Naturschutzparks. In den Torfschichten könne das Feuer noch Stunden oder Tage weiterschwelen, warnte die Feuerwehr in Verviers am Mittwoch. Die Brandschützer blieben deshalb wachsam.