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Aachen: Hilfe für Menschen, die im Nichts leben müssen

Aachen : Hilfe für Menschen, die im Nichts leben müssen

Krieg und Tsunami folgte die Hilfe: Sagenhafte 1,008 Millionen Euro konnte jetzt Unicef-Repräsentantin Suzanne von Borsody stellvertretend für die Kinderhilfsorganisation der Vereinten Nationen am Rande des CHIO in Empfang nehmen. 690.000 Euro flossen davon mit Hilfe unserer Leserinnen und Leser ins besonders betroffene Tsunami-Krisengebiet Banda Aceh (Indonesien).

Unter anderem hatten der Zeitungsverlag Aachen und Alemannia Aachen jeweils 50.000 Euro aufgebracht. Weitere 318.000 Euro entstammen der vergangenen Weihnachtsaktion der Aachener Zeitung zugunsten der Kriegskinder im Sudan.

„Die Flut, die Folgen, unsere Hilfe” hieß die Aktion der „Nachrichten”: Wie im Sudan so auch in Indonesien vor Ort war unser Redakteur Manfred Kutsch, der mit seiner Frau Silke Fock-Kutsch die Arbeit von Unicef auch mit einem jährlich erscheinenden Kalender fördert. So freute sich Kutsch bei seiner Rede anlässlich der Übergabe des hoch dotierten Schecks über die „Rekordspende”, die damit erreicht sei. „Menschen, die im Nichts vom Nichts leben”, gelte die Hilfe - wobei der Journalist nicht vergaß, die „unvorstellbaren Bedingungen” zu würdigen, unter denen die Unicef-Mitarbeiter vor Ort Großes leisteten.

Die Tsunami-Spenden der „Nachrichten”-Leser flossen insbesondere in die Nothilfe, also in Zelte, Planen, Medikamente, aber auch in mittelfristige Hilfe wie insbesondere den Wiederaufbau von Schulen.

Bei der kleinen Feierstunde in Anwesenheit von Verlagsgeschäftsführer Martin Thull und Klaus Pavel, Präsident des Aachen-Laurensberger Rennvereins, stellte sich zudem heraus, dass Suzanne von Borsody nicht nur eine Charakter-Darstellerin von Rang ist - als Mensch bewies sie gleichermaßen Format. Darum machte die eigens aus München angereiste Schauspielerin nicht viele Worte um ihr Engagement für das Kinderhilfswerk. „Es ist mir ein großes Anliegen, Kindern zu helfen. Ich stelle gerne meinen Namen zur Verfügung und unterstütze Unicef auf meine Weise”, sagte sie.