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Düsseldorf: Heinemann-Preis für Elisabeth Zöller

Düsseldorf : Heinemann-Preis für Elisabeth Zöller

Für ihr Buch über den Massenmord an behinderten Kindern im Nationalsozialismus erhält die Autorin Elisabeth Zöller den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher 2005.

Landesfamilienminister Armin Laschet (CDU) wird die mit 7500 Euro dotierte Auszeichnung für „Anton oder Die Zeit des unwerten Lebens” (S. Fischer Verlag Frankfurt/M., 12,90 Euro) am 7. November in Essen an Zöller überreichen, wie das Ministerium mitteilte.

Die Autorin erzählt in dem Buch die wahre Geschichte ihres Onkels. Anton ist zwar mathematisch und künstlerisch begabt, hat aber wegen eines Unfalls mit verschiedenen Behinderungen zu kämpfen hat. Die Eltern entscheiden sich, den Jungen vor der immer größer werdenden Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime in Sicherheit zu bringen, indem sie ihn verstecken.