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Ford im Kampf gegen Taubendreck

Ford im Kampf gegen Taubendreck

Köln (an-o/ap) - Die Ford Werke AG kämpft mit einer Tauben-Plage auf ihrem Kölner Werksgelände. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, bevölkern rund 450 Stadt- oder Felsentauben das Werk, verschmutzen Produktionsmaterial und zerstören den Lack der Autos.

Außerdem stellten sie ein hygienisches Problem an den Pausenplätzen dar. Mit einer artgerechten Bestandskontrolle wolle man nun das Problem lösen, hieß es in der Mitteilung weiter.

An vier verschiedenen Plätzen auf dem Gelände würden Taubenschläge mit bis zu 200 nummerierten Nistplätzen errichtet. Diese sollten danach regelmäßig von Mitarbeitern kontrolliert werden, frisch gelegte Eier tausche man gegen Gipsattrappen aus.

Jede Taube koste Ford auf diese Weise etwa sechs Euro pro Jahr an Futter, sagte der Kölner Fertigungsleiter Hans-Peter Sulser. "Doch die Beseitigung der Schäden wäre erheblich teurer."