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Aachen: Fitnesskur für den Verkehr der Zukunft

Aachen : Fitnesskur für den Verkehr der Zukunft

Beim Patienten Autobahnkreuz Aachen besteht Aussicht auf vollständige Heilung: Der jetzt schon chronisch überlastete Knotenpunkt, dem in den nächsten Jahren bei ständig steigendem Verkehrsaufkommen der totale Kollaps gedroht hätte, erhält eine durchgreifende Umbau- und Erweiterungskur, damit er wieder freier durchatmen kann.

Sprich: 17 statt zehn Spuren und neue Brücken sollen für deutlich weniger Staus und für deutlich mehr Sicherheit sorgen. Rund 40 Millionen Euro haben die Planer für die drei Jahre dauernde Maßnahme inklusive aufwändiger Lärmschutzmaßnahmen veranschlagt. Das Geld steht im Pflege- und Ausbautopf des Bundesverkehrsministeriums bereit, wie gestern Staatssekretär Achim Großmann bestätigte.

Der SPD-Politiker aus Würselen sieht in diesem Großprojekt eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen der kommenden Jahrzehnte für die Region. Zumal die Bedeutung des Knotenpunktes im europäischen Verkehr noch zunehmen werde, wie Berechnungen des Ministeriums aufzeigen: So nutzen beispielsweise heute täglich 50.700 Fahrzeuge die A4 in Richtung Köln, 2015 sollen es schon 65.700 sein.