Aachen: Filmfestival „Made in Europe” in Aachen

Aachen: Filmfestival „Made in Europe” in Aachen

In Aachen werden von Sonntag an herausragende europäische Filme gezeigt. Im Fokus des Filmfestivals „Made in Europe” bis 29. März stehe in diesem Jahr Belgien, erklärte die Stadt Aachen am Dienstag.

So würden unter anderem die belgischen Produktionen „Lornas Schweigen” von den Cannes-Preisträgern Luc und Jean-Pierre Dardenne und der Psychothriller „Nue propriété” des Regisseurs Joachim Lafosse gezeigt, in dem Isabelle Huppert zu sehen ist.

In der Reihe „Local Heroes” werden den Angaben zufolge Werke von Filmemachern aus der Region gezeigt, darunter der Film „Rückenwind” des Aachener Regisseurs Jan Krüger sowie der Dokumentarfilm „Ich bin ein weißer Afrikaner” von Bernd Mosblech.

Ein Highlight neben europäischen Entdeckungen wie „Calmucho” von der niederländischen Regisseurin Eugenie Janson sei der Dokumentarfilm „Die Mordakte Hrant Dink” der Filmemacher Osman Okkan und Simone Sitte, hieß es. Regisseur Osman Okkan wird mit Gästen nach der Vorführung über Presssefreiheit und diei schwierigen Beziehungen zwischen Armeniern und Türken diskutieren.

Am 27. März wird der mit 2000 Euro dotierte Lambertz-Euregio-Filmpreis verliehen. Unter den Nominierten sind die Brüder Dardenne, Jan Krüger sowie der Lütticher Regisseur Mohammed Hamra.

Das „Made in Europe Festival” in Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen beruht auf einer grenzüberschreitenden Kooperation der Städte Aachen und Maastricht. Es wird von der Europäischen Union mitfinanziert.

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