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Aachen: Experimente machen Lust auf Berufe

Aachen : Experimente machen Lust auf Berufe

Wie funktioniert ein Handy, warum kann ein Magnetfeld eine Kugel zum Schweben bringen und wie entsteht ein Computerspiel? Fragen, die für rund 500 Jugendliche aus der Region seit Donnerstag beantwortet sind.

Dass Ausbildung und Studium nicht nur langweiliges Pauken, sondern auch spannende Experimente und kreatives Arbeiten beinhalten können, erlebten sie beim Euregionalen Jugendtag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen. In zehn Workshops, an mehreren Infoständen und im Science-Truck der RWTH Aachen stellten Ausbilder und Studenten ihre Berufe vor.

Vom Physiklaboranten über den Koch bis hin zum Entwickler von PC-Spielen oder dem Cutter von Radiobeiträgen gab es eine große Palette an Infos. „Es mag zwar manchem von euch zu früh erscheinen, sich mit Fragen des Berufslebens zu befassen, aber ihr solltet euch frühzeitig mit diesem Thema befassen”, gab IHK-Geschäftsführer Jürgen Drewes den Jugendlichen mit auf den Weg.

Erfolgreicher Rapper

Diese nutzen die Gelegenheit, in verschiedene Berufe hineinzuschnuppern: „Ich gucke mir alles mögliche an und überlege, was mich interessieren könnte”, sagte Simon Agathz (16) von der Realschule Linnich. Auf der Bühne im Hintergrund versuchte derweil Rapper Matthias Conrad, der eine Ausbildung an der RWTH macht, die Schüler in den Workshop-Pausen bei Laune zu halten - mit Erfolg.

Viele Tipps gab es obendrein rund ums Bewerben und um Einstellungstests. „Sehr abwechslungsreich” fand Inge Plaum-Franken, Lehrerin der Realschule Mausbach, das Programm des Jugendtags. „Die Angebote waren alle sehr interessant und wurden von unseren Schülern angenommen.” Miriam Schiffer vom Aachener Inda-Gymnasium war nicht ganz so zufrieden: „Ich hätte mir gewünscht, dass eine größere Palette an Berufen vorgestellt wird.” Ob es am Berufswunsch der 14-Jährigen - Leichenpräparatorin - liegt? Fest steht: Insgesamt ist der Euregionale Jugendtag gut angekommen.