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Aachen: Eintopf ist an der Autobahn der Renner

Aachen : Eintopf ist an der Autobahn der Renner

Im Unternehmen von Peter Ritter gibt es keine beschränkenden Öffnungszeiten, keine abgeschlossenen Außentüren. Das Wohl derer, die oftmals sogar unaufmerksam vorbeirasen, liegt ihm am Herzen: Gerne wiederkommen sollen sie schließlich - die Gäste auf der Autobahnraststätte „Aachener Land Süd”.

Vor der großen Sommer-Reisewelle hat der ADAC am Mittwoch wieder die Ergebnisse seines Raststättentests veröffentlicht. Oft fallen die Einrichtungen gerade in Kernanforderungen wie Familienfreundlichkeit, Hygiene und Essenspreisen durch. Diesmal trifft das auf jede vierte von 60 getesteten Einrichtungen zu. Nur fünfmal gab es ein „Gut”. Die Note „sehr gut” ist ohnehin eher sagenumwoben.

Immer wieder freitags am frühen Nachmittag fängt es an, im „Aachener Land” richtig zu brummen: Dann rollen die ersten Gefährte von Wochenendreisenden auf das Gelände. Am Samstagvormittag gehts unvermindert weiter. Dann wollen schon mal die Reisenden aus 80 Fahrzeugen an einem Morgen versorgt werden. . Die ruhigsten Monate sind naturgemäß der Februar und der November.

Mehr SchwerlastEinen Trend aber könne man, so Ritter, ganz deutlich ausmachen: Der Schwerlastverkehr nehme zu, der Individualverkehr immer weiter ab. Billigflieger, aber vor allem der Tanktourismus machen den Menschen auch in Ritters Branche zu schaffen: „Die Leute tanken und rasten nicht gern an zwei verschiedenen Orten. Da gehen wir hier halt manchmal leer aus.”