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Lüttich: Dreifachmord bei Lüttich

Lüttich : Dreifachmord bei Lüttich

Ein verurteilter Doppelmörder hat im belgischen Ans erneut drei Menschen getötet. Mit Hammerschlägen und Messerstichen brachte der 53-Jährige in der Nacht zum Mittwoch seine Stiefmutter und zwei seiner drei Halbbrüder um, wie belgische Medien berichteten.

Der dritte Halbbruder konnte blutüberströmt in das Haus eines Freundes flüchten. Er schwebte am Mittwoch in akuter Lebensgefahr. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter am Morgen auf einem gut 30 Kilometer entfernten Bahnhof fest.

Die Fahnder fanden die Getöteten mit durchschnittener Kehle in einem Einfamilienhaus in Ans bei Lüttich. Zunächst hatte es geheißen, die Opfer seien Frau und Söhne des 53-Jährigen. Ein Motiv für das Verbrechen war zunächst nicht bekannt.

Der Festgenommene hat nach Angaben aus Justizkreisen bereits zwei Morde auf dem Gewissen: Im Juni 1990 tötete er seine Mutter und deren Schwester. Dafür wurde er im Jahr 1992 zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Juni 2000 wurde er zur Bewährung freigelassen.