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Aachen: Doppelte Freude im Grenzlandtheater

Aachen : Doppelte Freude im Grenzlandtheater

1997 vom Förderverein des Grenzlandtheaters ins Leben gerufen, hat der alljährlich verliehene Karl-Heinz-Walther-Preis für talentierte Nachwuchsschauspieler bereits Tradition.

Eingebettet in den „Lesemarathon”, dem Rahmenprogramm zum Malteser-Bücherbummel, fand jetzt die Preisverleihungsfeier mit Intendant Manfred Langner und dem strahlenden Gewinner-Duo statt.

Diesmal befanden die Mitglieder des Fördervereins gleich zwei junge Bühnentalente für gleichermaßen preiswürdig.

Liebenswürdig stellte der neue Vereinsvorsitzende Walter Welter die beiden Preisträger vor: zunächst Ute Henryke Büttner, die vor einem Jahr als quirlige Mechthild Pichler in Ulf Dietrichs UFA-Revue „Das gibts nur einmal” imponiert hatte, obwohl sie damals noch gar nicht ihre Ausbildung in Leipzig beendet hatte.

Ab 15. Dezember wird sie wieder auf der Bühne des Grenzlandtheaters stehen, als Krankenschwester Stefanie in Franz Wittenbrinks „Am offenen Herzen”.

Jens Woggon, der bereits in vielen Theaterrollen, aber auch in TV- und Filmproduktionen reüssierte, erhielt die Auszeichnung für seinen Part als Redenschreiber Paul in der britischen Politsatire „Feelgood”. Das Preisgeld in Höhe von 2500 Euro wird geteilt.

Beide Nachwuchskünstler gaben eine Kostprobe ihres Könnens: Woggon mit einer Tschechow-Erzählung, Büttner mit Musical- und Pop-Songs.