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Köln/Aachen/Bonn: Der Wintereinbruch verläuft glimpflich

Köln/Aachen/Bonn : Der Wintereinbruch verläuft glimpflich

Starker Schneefall und glatte Straßen haben Pendler am Mittwoch im Rheinland auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Es kam zu erheblichen Behinderungen auf den Straßen, auf der Schiene und im Flugverkehr.

Schwere Unfälle blieben nach Angaben der Bezirksregierung Köln aus. Betroffen war vor allem der Kölner Raum und der Rhein-Sieg-Kreis. Trotz starker Schneefälle floss der Verkehr in der Eifel fast reibungslos. Die Wintersportzentren meldeten eine Schneehöhe von bis zu zehn Zentimeter. Ski und Rodel seien aber nicht möglich.

Umgeknickte Bäume behinderten den Bahnverkehr zum Teil erheblich. Auf dem Flughafen Köln/Bonn fiel die Betankungsanlage für die Enteisungsmaschinen aus. In den frühen Morgenstunden konnten daher 29 Maschinen nicht enteist werden. Es kam zu erheblichen Verspätungen.

In der Domstadt gerieten Busse und Bahn aus dem Zeitplan. Viele Autofahrer stiegen auch auf Taxis um, wie Bernd Schößler vom Taxi-Ruf Köln meldete. Die Zahl der Kunden sei doppelt so hoch wie an normalen Tagen. Mit Beginn des Berufsverkehrs bildeten sich nach Polizeiangaben im Rhein-Sieg-Kreis kilometerlange Staus. Bäume kippten unter der Last des nassen Schnees um. Dadurch fiel in einigen Orten vorübergehend der Strom aus.

Die Schneeräum-Flotte der Eifeler Straßenmeisterei Simmerath warf schon in der Nacht zu Mittwoch ihre Motoren an. „Das ist der erste Räumeinsatz in dieser Saison”, sagte der Leiter Klaus Dollmann am Mittwoch. Die Polizei meldete im Raum Aachen keine größeren Behinderungen. „Die Autofahrer waren auf das Wetter eingestellt”, sagte ein Sprecher.