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Der neue Mann für die Wollforschung

Der neue Mann für die Wollforschung

Aachen (an-o/abt) - Martin Möller wird zum 1. März neuer Direktor des Deutschen Wollforschungsinstituts. Er ist erst der dritte Chef eines des renommiertesten ForschungsInstitute im Land.

Professor Möller (51) folgt Hartwig Höcker nach, der das DWI 1986 von Gründer Helmut Zahn übernahm. Verbunden mit der Leitung des Wollforschungs-Instituts ist der RWTH-Lehrstuhl für Textilchemie und Makrochemie.

Martin Möller, in Zweibrücken geboren, studierte in Hamburg und Freiburg Chemie, war seit 1989 Professor für Makromolekulare Chemie in Twente/NL, leitete seit 1993 an der Universität von Ulm die Abteilung Organische Chemie/Makromolekulare und hat seit April 2002 eine Stiftungsprofessur an der RWTH.

Unter Professor Höcker, schreibt das DWI, konnte das Institut "seine Position als international eingebundenes und erfolgreiches Forschungszentrum weiter ausbauen" - in Haarkosmetik, Biowerkstoffen sowie in der Oberflächenveredelung. Möller wolle dem die Bereiche biofunktionale Werkstoffe, Oberflächenausrüstung und chemische Nanotechnologie hinzufügen.

Martin Möller ist verheiratet mit Brigitta Schork-Möller; das Ehepaar hat drei Kinder. Sein offensichtlich auch grundlagenorientierter Leitspruch ist: "Wissenschaft und Forschung leben auch von der Neugier und dem Mut, sich auf unvertrautes Terrain zu wagen."