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Aachen: CDU: Stadt Aachen soll WFG des Kreises beitreten

Aachen : CDU: Stadt Aachen soll WFG des Kreises beitreten

Klar, dass jede Stadt und Gemeinde ihr wirtschaftliches Wohl selber in der Hand halten möchte - böse, wer dabei an Kirchtürme dächte. Aber auch klar, dass eine so enge Kooperation, wie es die Städteregion Aachen künftig sein will, damit nicht konkurrenzfähig ist.

Also soll - so beschloss die Verbandsversammlung einstimmig - die Wirtschaftsförderung von Stadt und Kreis eine gemeinsame Struktur bekommen.

Es wäre nicht die Rede von Verwaltung, gäbe es dabei nicht wieder verschiedene Ebenen. Deren erste bliebe die kommunale, dort wo Grundstücke liegen und Firmen ihren Sitz haben. Die dritte soll weiter die Agit sein, mit Blick auf die gesamte Region. Bliebe die mittlere, die es städteregional neu zu gestaltet gilt.

Die CDU schlägt deshalb - in Gestalt von Marcel Philipp (Stadt) und Willi Linkens (Kreis) - vor, dass sich die Stadt an der kreiseigenen Wirtschaftförderungsgesellschaft (WFG) beteiligt.

Diese neue Gesellschaft soll auch Kompetenzen des städtischen Fachbereichs Wirtschaftförderung übernehmen und bei Ansiedlungsakquise und ähnlichen Aufgaben für die ganze Städteregion denken und handeln.

Der Antrag, dass ein solcher Entwurf erarbeitet werden soll, wird am Freitag in Aachens Stadtrat einbracht und dort nach der Sommerpause beraten.