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Köln: Bühnenverein warnt NRW vor Einsparungen

Köln : Bühnenverein warnt NRW vor Einsparungen

Der Deutsche Bühnenverein warnt angesichts der anstehenden Kürzungen im Kulturetat des Landes Nordrhein-Westfalen vor einer „selbstzerfleischenden Debatte der einzelnen Kulturbetriebe”.

In der jetzigen schwierigen Situation bestehe die große Gefahr, dass Stadttheater, Landesbühnen, Freie Gruppen, Orchester und RuhrTriennale durch die kurzfristig beschlossenen Sparvorgaben „fast zwangsläufig gegeneinander ausgespielt” würden, erklärte der Bühnenverein am Donnerstag in Köln.

Nordrhein-Westfalen lebe je-doch von dem Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Kultureinrichtungen. Dies mache den Reiz „einer der großartigsten Kulturlandschaften Europas” aus.

Der Bühnenverein forderte das Land daher auf, im Rahmen der Haushaltsberatungen die Einsparungen im Landeshaushalt für die Kultur noch einmal zu überdenken.

Die Landesmittel für Kultur seien so niedrig, dass ihre Kürzung kaum zur Haushaltssanierung beitragen könne. Für das kulturelle Ansehen des Landes sei es wichtig, die Stadttheater erfolgreich weiterzuführen, die Landesbühnen und Orchester zu fördern und der RuhrTriennale eine langfristige Perspektive zu geben.