Thriller „Rubicon“: Vom Söldner zum freiberuflichen Mörder

Thriller „Rubicon“ : Vom Söldner zum freiberuflichen Mörder

Aufs Cover gehört ein Warnhinweis: Bitte nur anfangen, wenn Sie viel Zeit haben! Andernfalls besteht erhöhte Gefahr, Termine zu verpassen oder an akutem Schlafmangel zu leiden.

In der afghanischen Provinz Kunduz ist Fallschirmjäger und Scharfschütze Carl Overbeck mit seinem Freund und Teampartner Ebby stationiert. Für beide soll es der letzte Einsatz sein. Aber dann trifft Carl eine falsche Entscheidung.

Dem Autor gelingt es großartig, zu schildern, wie sein traumatisierter Held den Rubicon, den Fluss ohne Umkehr, überschreitet: Um vom Familienvater und Söldner, der „legal und staatlich sanktioniert“ tötet, zum freiberuflichen Mörder zu werden. Weder Ex-Ehefrau noch Tochter ahnen etwas.

Bis er einen Auftrag verpfuscht und sich neu verliebt – in die Falsche. Bei der ’Ndrangheta, der kalabrischen Mafia, steht Carl, der Killer, jetzt selbst auf der Abschussliste.

(sus)
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