Politische Fakten: „In Transformationsgewittern“ von Georg Milde

Aufregendes Panorama : „In Transformationsgewittern“ geht es um Fakten

Er war zehn Tage länger unterwegs als Phileas Fogg in Jules Vernes weltberühmtem Roman. Dafür geht es Georg Milde, Berliner Publizist und Politikberater, nicht um fantastische Erzählungen, sondern um Fakten.

Die sind erschreckend, überraschend, verstörend oder perspektivreich. Im vorigen Jahr war er kreuz und quer auf der Welt unterwegs: 14 Länder in drei Monaten – jedes wird pointiert analysiert.

Die Stärke des Buches sind aber die Gespräche, die Milde geführt hat mit Erfolgreichen und jenen, die buchstäblich in der Gosse leben, mit Linientreuen und Regimegegnern, mit dem steinreichen Antiquitätenhändler in London und dem Müllsucher in Kairo.

Was bestimmt die massiven Umbrüche, denen reiche wie arme Staaten ausgesetzt sind? Milde hat bremsende und progressive Faktoren ausgemacht: die lähmende Kräfte der Angst, der Gier und der Bequemlichkeit, die inspirierenden Kräfte des Mutes und des Widerstands – ein aufregendes Panorama.

(pep)
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