Düsseldorf: „Bon Jovi” begeistert in Düsseldorf

Düsseldorf: „Bon Jovi” begeistert in Düsseldorf

Das Licht geht aus, fast 50.000 Zuschauer kreischen um die Wette und auf der riesigen Leinwand sind die Umrisse der Stars zu erkennen. Als Schlagzeuger Tico Torres, Keyboarder David Bryan, Gitarrist Richie Sambora und Sänger Jon Bon Jovi am Mittwochabend pünktlich um 20 Uhr die Bühne betreten, gibt es bei den Fans kein Halten mehr.

Die Stimmung ist auf dem Siedepunkt. Und dann geht es mit voller Wucht auch schon los.

Aus den schwarzen Boxen erklingen die ersten Töne. Zum Auftakt des Bon-Jovi-Konzertes intonieren die Jungs „Happy now” vom Circe-Album. Etwas überraschend, da die Band zumeist mit dem bekannteren „Raise your hands” ihre Europa-Konzerte eröffnet. Anschließend folgt der Mega-Hit „You give love a bad name”. Spätestens jetzt reißt es auch den letzen Besucher aus den Sitzen. Die Fans in der ausverkauften Esprit-Arena liefern sich ein Wettsingen mit der Band. Gänsehaut pur! Es folgen zehn weitere Hits Schlag auf Schlag.

Über „Superman tonight”, „It´s my life” bis zu „Bad medicine”. Dann folgt der wohl rührendste Teil des Abends in der Landeshauptstadt. Frontmann Jon ruft Gitarrist Richie zu sich nach vorne und stimmt mit den rund 50.000 ein Geburtstagständchen für ihn an. Sambora feierte zwar bereits am Montag seinen 52. Geburtstag, dennoch ist ihm die Ergriffenheit buchstäblich ins Gesicht geschrieben.

Gemeinsam stimmen die Beiden nun die Ballade „Ill be there for you” an. Das ganze Stadion singt wieder mit. Jon bedankt sich dabei für die besondere Unterstützung in den vergangenen fast 30 Jahren. Man kauft es ihm ab, es wirkt echt, nicht aufgesetzt. Nach weiteren fünf Songs wie „Keep the faith” oder „Have a nice day” verlassen die Pop-Ikonen die Bühne.

Ein wahrer Jubel- und Kreischorkan der Fans lässt die Band dann doch noch einmal auf die Bühne zurückkehren. Und die Zugabe hat es in sich: „In these arms”, „Wanted dead or alive” und „Blood on blood” lassen das Fanherz höher schlagen. Die Bon-Jovi-Hymne „Living on a Prayer” rundet das gelungene Konzert ab. Die Band verbeugt sich Hand in Hand vor ihrem begeisterten Publikum und verschwindet schnell hinter der Bühne. Der ohrenbetäubende Jubel lässt die Band nicht noch einmal zurückkehren. Das Konzert ist aus und das Licht geht wieder an...

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