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„Blind Date” mit hochkarätigen Gästen

„Blind Date” mit hochkarätigen Gästen

Würselen/Aachen.Die Spannung steigt: Wer wird kommen? Welche Überraschungen haben sich die Organisatoren des Sommerfestivals Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg ausgedacht, wenn man als Saison-Auftakt am Freitag, 23. Mai, 20 Uhr zum „Blind Date” bittet?

Komplett ist diese Veranstaltung „Menschen helfen Menschen”, der Hilfsaktion unserer Zeitung, gewidmet.

Die Namen der Künstler werden noch nicht verraten, aber ein paar Details sollen jetzt schon den Appetit auf ein besonderes Programm steigern, das die Besucher zu einem extrem niedrigen Eintrittspreis erleben können.

Das „Paket” ist noch verschnürt, und wenn Ulrich Pesch, als Mitarbeiter der Stadt Würselen zusammen mit dem Verein „Jazz & more” Organisator des Kultursommers auf Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg, vom Auftakt seiner „Spielzeit” erzählt, achtet er sehr genau darauf, nicht zu viel zu verraten.

„Blinde Date” - der Titel dieser Veranstaltung verpflichtet schließlich zur Geheimhaltung. Was gar nicht geheim ist: „Blind Date” widmet man komplett „Menschen helfen Menschen”, der Hilfsaktion unserer Zeitung. Der Eintritt (Vorverkauf 9,90 Euro/Abendkasse 12 Euro) ist niedrig, denn der Abend soll zugleich ein „Dankeschön” an diejenigen sein, die diese Aktion nachhaltig unterstützen sowie eine Möglichkeit für alle Interessierten, sich über „Menschen helfen Menschen” zu informieren.

„Wir bieten ein hochkarätiges Programm mit tollen Künstlern aus dem deutsch-niederländischen Raum”, verspricht Pesch, der nicht nur sein Team davon überzeugen konnte, auf Honorar zu verzichten: Holiday Inn wird die Akteure kostenlos beherbergen, die Firma Showlight mit Techniker Reinhold Scharbau sorgt für Klang und Licht, Piano-Liszt in Viersen für die Bereitstellung eines Flügels.

„Natürlich müssen wir unsere gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben leisten, aber wir können die Kosten niedrig halten und hoffen, dass auch noch eine zusätzliche Spende möglich wird”, betont der Organisator.

Was wird man sehen und hören? Für den flotten Auftakt - das darf als Appetit-Häppchen verraten werden - sorgen die „Aixotic Sambistas” mit rasanten brasilianischen Rhythmen sorgen.

Danach spannt „Blind Date” den Bogen vom Akkordeon-Jazz über A-Cappella-Gesang bis zum gepflegten Acoustic-Pop. Ein in der Region sehr bekannter und beliebter Akkordeonist wird zusammen mit seinem Kollegen am Flügel die Zuschauer auf eine kleine Weltreise mitnehmen, denn er hat von Marokko bis Indien viele musikalische Eindrücke gesammelt. Beide werden Eigenkompositionen vorstellen.

Aus den Niederlanden kam der Tipp, ein besonderes A-Cappella-Quartett einzuladen. „Vier Könner mit gehobenem, modernem Repertoire, die unter anderem Titel von ,Genesis oder ,Police umsetzen”, verspricht Pesch. „Es sind noch junge Leute, die allerdings bereits für mehrere Nachwuchspreise nominiert sind und zu vielen Festivals eingeladen werden.”

Und noch eine Stilrichtung, die inzwischen in Musikerkreisen äußerst „angesagt” ist, können die Zuhörer erleben: Acoustic-Pop, Musik, die pur, ohne aufwändige technische Verstärkung oder Nachbesserung auskommt. Eine Sängerin und zwei Musiker aus Berlin stehen auf der Bühne. „Ein federleichter Sound”, erläutert Pesch. „Hier können nur wirklich gute Songs mithalten. Es zeigt sich, was reine Mache und was Substanz ist. Die Künstler müssen schon etwas können . . .”

Fazit: „Blind Date” ist eine „Wundertüte” mit garantiert spannendem Innenleben.