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Aachen: Auf das Foto schaut jeder Personalchef

Aachen : Auf das Foto schaut jeder Personalchef

Auch wenn manche Personalchefs das Gegenteil behaupten: jeder sieht sich das Foto eines Bewerbers an. Oft ist es sogar das erste, was Chefs interessiert. Ob ein gut gemachtes Foto die Einladung zum Gespräch erleichtert, ist nicht eindeutig zu klären; dass ein unpassender Schnappschuss den Weg dazu aber versperrt, ist unumstritten.

„Ganz wichtig ist ein sympathischer und überzeugender Eindruck und die fotografische Qualität der Bilder”, sagt Corinna Krauthausen. Die Porträt- und Werbefotografin aus Aachen empfiehlt Jobsuchenden, sich ihr Auftreten genau zu überlegen: „Die Kleidung sollte der angestrebten Stelle angemessen sein. Ob man dann Farb- oder Schwarz-Weiß-Fotos wählt, ist eine Frage des Geschmacks und manchmal auch des Typs.”

Wo das Foto hingehört

In den Unterlagen hat das Bewerbungsfoto seinen richtigen Platz in der rechten oberen Ecke des Lebenslaufs. Denn letztlich zählt für den Personaler vor allem die Eignung des Bewerbers - ob er ein klares Profil in dessen Unterlagen erkennen kann. Wer eine schlanke Mappe ohne unnötige Spielereien abgibt, ist meistens gut beraten.

Darüber hinaus ist es wichtig, darauf zu achten, dass alle Unterlagen komplett und in der richtigen Reihenfolge sind: Anschreiben, Lebenslauf mit Foto, Zeugnisse und Bescheinigungen. Alle Jobs, Praktika oder Weiterbildungen, die man im Lebenslauf aufführt, müssen bescheinigt sein.

Die Zeugnisse und Dokumente legt man in zeitlich absteigender Reihenfolge bei. Ist ein Abschlusszeugnis noch nicht vorhanden, empfiehlt es sich, ein Zwischenzeugnis anzuheften und den Abschluss nachzureichen.