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Aachen: „Audimax-Projekt”: Happening-Proben starten

Aachen : „Audimax-Projekt”: Happening-Proben starten

40 Jahre, nachdem die Mutter aller Performances im Aachener Audimax im Tomaten-Wurfhagel eines aufgebrachten Publikums ein vorzeitiges Ende fand, erlebt das legendäre Happening „Festival der neuen Kunst” am Sonntag, 12. September, um 20 Uhr am Originalschauplatz seine theatralische Wiederholung.

Als gemeinsame Veranstaltung des Neuen Aachener Kunstvereins (NAK) und der RWTH „reinszeniert” die amerikanische Künstlerin Catherine Sullivan die damalige Performance von Joseph Beuys, Wolf Vostell, Bazon Brock und wie sie alle heißen mit Aachener, Berliner und polnischen Schauspielern und Tänzern.

Wie Susanne Titz vom NAK und RWTH-Pressesprecher Tony Wimmer mitteilten, beginnen in der nächsten Woche die Proben - im Audimax, nachts, damit der Lehrbetrieb nicht gestört wird. Am 18. September wird das Happening dann in der Berliner Volksbühne gezeigt.

Das Projekt, auf diese originelle Weise die Fluxusbewegung mit ihren Publikumsprovokationen auf ihre künstlerisch-gesellschaftliche Wirksamkeit neu zu befragen, hat eine beachtliche Zahl an Förderern gefunden: Die Kulturstiftung des Bundes, die Alfried von Bohlen und Halbach-Stiftung, das NRW-Kulturministerium, die WestLB Düsseldorf und nicht zuletzt die Stadt Aachen.

Susanne Titz, die neue Direktorin des Museums Abteiberg in Mönchengladbach wird, verabschiedet sich mit diesem weithin beachteten „Festival der neuen Kunst” von Aachen.

Karten zu der Veranstaltung gibt es in allen Zweigstellen unserer Zeitung, 0241/5101192 oder 5101175.