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Aachen: Alle haben das Recht auf ein Leben in Würde

Aachen : Alle haben das Recht auf ein Leben in Würde

Die Caritas im Bistum Aachen hat ihren Standpunkt zum politisch heiß umkämpften Thema „Sozialstaat Deutschland” klar umrissen: Dessen grundgesetzlich garantierte Aufgabe sei es, jedem Bürger ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Weil das soziale Netz nach Meinung aller vor einer Zerreißprobe steht, suchte die Wohltätigkeitsorganisation jetzt das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und die Bundestagsabgeordneten Helmut Brandt (CDU), Irmingard Schewe-Gerigk (Grüne) sowie Otto Fricke (FDP) stellten sich am Donnerstag im Haus der Caritas den Fragen und Anregungen von Verbandsvertretern.

Im Verlauf seines Eröffnungsvortrages sprach sich Dr. Hans-Jürgen Marcus, Direktor des Diözesanverbandes Hildesheim und Sprecher der Nationalen Armutskonferenz, unter anderem für die Einführung von Kombi-Löhnen als ergänzende soziale Leistung auf dem Niedriglohnsektor aus. Man müsse eine grundsätzliche Existenzsicherung auf jeden Fall gewährleisten.