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Düsseldorf: 13 junge Niederländer in Nylons und Mülltüten

Düsseldorf : 13 junge Niederländer in Nylons und Mülltüten

Sie rochen streng und sahen merkwürdig aus: 13 mit Nylon-Strumpfhosen und Mülltüten bekleidete junge Niederländer sind als Schwarzfahrer am Düsseldorfer Hauptbahnhof aufgefallen.

Um in eine Verbindung der Amsterdamer Universität aufgenommen zu werden, hatten sie sich auf eine ungewöhnliche „Aufnahmeprüfung” eingelassen. Sie waren nachts ohne Unterwäsche, Geld und Handys in einem Wald bei Schwerte südlich von Dortmund ausgesetzt worden, berichtete ein Sprecher der Bundespolizei am Montag.

Bis zum nächsten Tag um 12 Uhr sollten sie sich nur in die mitgebrachten Strumpfhosen und Mülltüten gekleidet zurück nach Amsterdam durchschlagen. Müde und erschöpft ließen sich die Niederländer nach einer kalten Nacht im Wald mit Getränken versorgen. Eine Mutter machte sich auf den Weg, um ihren Filius und seine Mitstudenten zurück zu holen, traf aber erst um 13.30 Uhr in Düsseldorf ein. Das Aufnahmeritual muss damit als nicht bestanden gewertet werden.