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Düsseldorf: 10. Open Source Festival mit Elektro- und Indie-Musik

Düsseldorf : 10. Open Source Festival mit Elektro- und Indie-Musik

Zu seiner zehnten Ausgabe hat das Düsseldorfer Open Source Festival einen festen Platz unter den deutschen Musikfestivals erobert. Bei dem Festival für Elektronik- und Indie-Musik abseits des Mainstreams spielen am 27. Juni auf der Galopprennbahn Grafenberg zwölf Stunden lang mehr als 20 Bands auf drei Bühnen.

„Es ist nicht ganz einfach, in der Festivallandschaft zu bestehen”, sagte der künstlerische Leiter Philipp Maiburg am Donnerstag bei der Vorstellung des Programms. Aber Open Source zeichne sich dadurch aus, dass es nicht in einem festen Format steckenbleibe. Außerdem knüpfe man an die Geschichte Düsseldorfs als Avantgardestadt für Elektromusik mit Bands von Kraftwerk bis Mouse on Mars an.

Die Festivalveranstalter mieten derzeit für einige Wochen das ehemalige KlingKlang Studio der Elektropioniere Kraftwerk. Dort lassen sie Künstlergruppen an neuen Programmen arbeiten.

Beim Open Source Festival treten unter anderem die britische Band Metronomy, die amerikanische Indie-Rockband Death Cab for Cutie sowie das nach Worten Maiburgs „durchgeknallte” norwegische Impro-Indie-Pop-Theater Kakkmaddafakka auf. Aus Düsseldorf sind auch Honig und Toulouse Low Trax dabei.

(dpa)