Kreis Heinsberg: Kontrolle des Schwerlastverkehrs: Bußgelder und Punkte

Kreis Heinsberg: Kontrolle des Schwerlastverkehrs: Bußgelder und Punkte

Der Verkehrsdienst der Heinsberger Polizei überprüfte in dieser Woche auf verschiedenen Straßen des Kreisgebietes wieder den Schwerlastverkehr.

Dabei legten die Polizisten ihr Hauptaugenmerk auf Fahrzeugmängel, Ladung, Geschwindigkeit sowie Lenk- und Ruhezeiten.

Bei den meisten Überprüfungen gab es erfreulicherweise nichts zu beanstanden. Einige Lastwagen-Fahrer müssen jedoch mit hohen Bußgeldern und Punkten in Flensburg rechnen. So hielten die Beamten einen Mann an, der mit einem kleineren Lastwagen samt Anhänger fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass er für diese Fahrzeugkombination keinen Führerschein hatte. Gegen ihn wurde eine Anzeige erstattet — und natürlich wurde ihm auch die Weiterfahrt untersagt.

Auf der Bundesstraße 56 hielt die Polizei einen Lkw-Fahrer an, der deutlich zu schnell unterwegs war. Anstelle der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, hatte er 89 km/h auf dem Tacho.

Vollkommen überladen

Bei der Überprüfung eines Kippers mussten die Polizisten feststellen, dass das Fahrzeug erheblich überladen war. Eigentlich hätte das zulässige Gesamtgewicht nur 32 Tonnen betragen dürfen, doch die Messung ergab 56,4 Tonnen. Das Fahrzeug war somit um 76 Prozent überladen.

Erst nachdem die Fracht reduziert und die über 24 Tonnen auf ein weiteres Fahrzeug umgeladen worden waren, durfte er weiterfahren.

Auch ein Lkw, der in zwei Containern Altmetall geladen hatte, war zu schwer. Obwohl sich im Fahrzeug ein eingebautes Wiegesystem befand, war das Fahrzeug mit 6100 Kilo überladen worden. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die Zugdeichsel des Anhängers verzogen war. Auch in diesem Fall folgte eine Anzeige.

Weitere Kontrollen geplant

Die Schwerlastkontrollen werden im Kreis Heinsberg zur Sicherheit der Verkehrsteilnehmer in unregelmäßigen Abständen weiter fortgesetzt, kündigte Polizeisprecher Karl-Heinz Frenken an.