Aachen: „Karneval zwischen Köln und Venedig”

Aachen: „Karneval zwischen Köln und Venedig”

„Karneval zwischen Köln und Venedig” lautet das Motto des Brander Kinderprinzenpaares Gianluca Lo Cicero und Tanja Mertens, die nun bis Aschermittwoch die kleinen Närrinnen und Narren des Stadtteils regieren.

Nachdem sich das letztjährige Kinderprinzenpaar Phillip Owusu/Rothkrantz und Giulia Villemont von seinem Narrenvolk verabschiedet hatte, galt es nun, das neue Paar für die bevorstehende Session zu küren. In Brand wird dies zur Freude des großen und kleinen Publikums mit einem Prinzenspiel verbunden.

Der Italiener Gianluca begibt sich darin in Venedig auf die Suche nach einer Karnevalsprinzessin. Die schönen Mädchen, die für ihn tanzen, mögen alle liebenswert sein, doch bei näherer Betrachtung sind sie viel zu jung und kindlich. Schließlich trifft er auf einen frommen Pilger, dargestellt von den Brander Pfarrer Ralf Freyaldenhoven. Auf seinen Ratschlag hin begibt sich der Kinderprinz auf den Weg nach Brand.

Zur selben Zeit ist die junge Prinzessin Tanja aus Köln auf der Suche nach einem Prinzen an ihrer Seite. Aber entweder sind alle Bewerber zu alt, interessieren sich nur für Fußball oder können nicht tanzen. Zur Aufmunterung studiert ihre Schwester Alexandra - Mariechen der Ersten Großen Brander KG - für sie einen Tanz ein und führt sie in den Aachener Stadtteil Brand. Dort treffen die beiden aufeinander.

Wie ihre erwachsenen Vorbilder erhält auch das Kinderprinzenpaar die Insignien, die sie in ihrer Würde bestätigen: die Prinzenmütze mit Federn, Umhang und Zepter für den kleinen Prinz Karneval und die Krone für die Prinzessin. Ihnen zur Seite steht in diesem Jahr in der Figur des Till Florian Decker.

Schöne Tanzdarbietungen

Umrahmt wurde das Prinzenspiel von den Tanzdarbietungen des Kinderballetts, des Kindermariechens Alexandra sowie der Jugendgruppe - allesamt Mitglieder der Ersten Großen Brander KG. Aber auch das Gardeballett sowie Tanzmarie Jennifer Kroll wussten das Publikum im gut gefüllten Restaurant „Ellerhof” zu begeistern.

Selbstverständlich ließen es sich der designierte Brander Bürgerprinz Ingo I. Strang samt Hofstaat, die Brander Ex-Prinzen sowie die ortsansässigen Karnevalsvereine, die „Brander Stiere” und die „Brander Unterbähner” nicht nehmen, der Ersten Großen Brander KG, aus deren Reihen die jungen Tollitäten stammen, ihre Aufwartung zu machen.