Aachen: Karlspreis-Ausstellung bleibt dauerhaft in Brüssel

Aachen : Karlspreis-Ausstellung bleibt dauerhaft in Brüssel

Die Karlspreis-Ausstellung, die im Zuge des deutschen EU-Vorsitzes derzeit in Brüssel präsentiert wird, soll dauerhaft im Tagungsgebäude des Europäischen Rates zu sehen sein.

Darauf verständigten sich das Generalsekretariat des Rates und die Stiftung Internationaler Karlspreis, die die Ausstellung federführend organisiert hat. Seit Beginn des laufenden Jahres sind die Porträts aller bisherigen Karlspreisträger im Foyer der Präsidentschaftsetage ausgestellt, wo auch die Tagungsräume der Bundeskanzlerin und des Bundesaußenministers liegen.

Frank-Walter Steinmeier, der die Präsentation im Januar im Beisein seiner 26 Außenministerkollegen aus der EU persönlich eröffnet hatte, hatte schon damals auf die besondere Bedeutung des Karlspreises als „Symbol für den europäischen Einigungswillen” hingewiesen. Er wünsche sich, dass die politisch Verantwortlichen sich von den Porträts der Preisträger, „ihrem Mut, ihrer Entschlossenheit und ihren Visionen” inspirieren lassen.

Nachdem ursprünglich ein Ende der Ausstellung mit Abschluss der deutschen Präsidentschaft geplant war, nahm das Ratssekretariat nunmehr gerne das Angebot der Karlspreisstiftung an, die Exponate dauerhaft in Brüssel zu präsentieren.

Sie werden künftig im VIP-Eingangsbereich des Tagungsgebäudes an ebenfalls exponierter Stelle zu sehen sein und - wie Stiftungsgeschäftsführer Bernd Vincken sogleich versprach - alljährlich durch das Porträt des neuen Preisträgers ergänzt werden.