1. Karlo Clever

Zahlreiche Sternschnuppen erhellen den Himmel im Januar

Sternschnuppen überall : Was erleuchtet den Nachthimmel?

Zu Beginn des neuen Jahres erhellt nicht nur das Feuerwerk zum Jahreswechsel den Himmel. Während der ersten Tage im Januar können zahlreiche Sternschnuppen gesichtet werden.

Wer in den Himmel schaut und eine Sternschnuppe erblickt, hält inne und wünscht sich etwas. Zurzeit ist die Wahrscheinlichkeit hoch, den Blick auf eine Sternschnuppe  zu erlangen. Die Ursache dafür ist der Sternschnuppenregen der „Quadrantiden“. So nennen Fachleute die Sternschnuppen.

Die Quadrantiden sind die Überreste eines Kometen, das ist ein riesiger Gesteinsbrocken. Der wurde durch einen Zusammenstoß mit einem anderen Himmelskörper zerstört. Bei der Kollision ist neben den kleineren Kometensplittern auch ein Asteroid entstanden. Dieser trägt den Namen „2003 EH1“ und begleitet die Quadrantiden. Darum wird er auch als ihr Mutterkörper bezeichnet. Asteroiden sind ähnlich wie die Kometen auch Gesteinsbrocken.

Einmal im Jahr kreuzt die Erde auf ihrer Umlaufbahn den Sternschnuppenstrom.  Die Kometensplitter verglühen, wenn sie in unsere Atmosphäre eindringen. Dabei hinterlassen sie eine Lichtspur, die wir dann als Sternschnuppe bezeichnen.

In der Nacht zu Freitag erreichte der Sternschnuppenregen sein Maximum. Dann konnte man bis zu 130 Sternschnuppen pro Stunde sehen – zumindest bei klarem Himmel. Doch auch nach dem Höhepunkt sind weiter viele Sternschnuppen zu sehen.

Für eine besonders gute Sicht auf den Sternschnuppenstrom gilt: Je weiter man von großen Städten und Orten mit viel Licht entfernt ist, desto besser. Da bereits der Mond mit seinem Licht stören kann, sollte man auf eine dunkle Umgebung mit Blick auf den Himmel umso mehr achten.

Die Quadrantiden sind allerdings nicht der einzige Sternschnuppenstrom, der in diesem Jahr den Himmel erleuchtet. Im August sind die „Perseiden“ am Nachthimmel zu sehen, die ihren Namen vom Sternbild Perseus haben. Zum Jahresende sorgen dann die „Leoniden“ im November und die „Geminiden“ im Dezember für den Lichterglanz am Himmel.

(L.W.)