Was sind eigentlich Streunerkatzen?

Was sind eigentlich Streunerkatzen?

Huch, was ist denn da so schnell um die Ecke gehuscht? Vielleicht war es eine Streunerkatze. Die haben kein Zuhause. Sie leben auf der Straße. Rund zwei Millionen von ihnen gebe es in Deutschland, sagen Tierschützer.

Manche Katzen sind abgehauen, oder ihre Besitzer haben sie ausgesetzt. Andere sind schon auf der Straße zur Welt gekommen. Die Streuner schlafen zum Beispiel in leeren Häusern, Schuppen und Kellern. Sie sind oft scheu. „Sie suchen sich geschützte Plätze, wo niemand so schnell hinkommt“, sagt zum Beispiel Claudia Böhme. Sie kümmert sich um Streuner.

Viele der Tiere sind verwahrlost. Sie sind ganz dünn oder haben Flöhe im Fell. „Manche sind in einem ganz schlimmen Zustand“, sagt Frau Böhme. Es gibt aber in einigen Orten Menschen, die sie füttern. Die Tiere fangen auch Mäuse. Streunerkatzen bekommen natürlich auch Jungtiere. Dann leben noch mehr von ihnen auf der Straße. Damit das nicht immer so weitergeht, fängt Claudia Böhme Katzen ein. Ein Tierarzt kastriert die Streuner. Das ist eine kleine Operation. Für zahme Katzen findet Frau Böhme manchmal ein neues Zuhause. Andere lässt sie wieder frei.