Aachen: Was ist eine Kampfdrohne?

Aachen: Was ist eine Kampfdrohne?

Manche Flugzeuge haben keine Piloten oder andere Menschen an Bord. Sie heißen Drohnen und werden ferngesteuert. Das funktioniert so ähnlich wie bei einem Modell-Flugzeug, das Du über Funk lenken kannst.

Auch Drohnen werden von einem Menschen gesteuert. „Der Pilot sitzt aber nicht im Flugzeug, sondern an einer Konsole“, sagt ein Offizier der deutschen Luftwaffe. Drohnen werden vor allem vom Militär genutzt.

Mit militärischen Ehren wird die neue Bundesverteidigungsministerin, Ursula von der Leyen (CDU), am 17.12.2013 in Berlin von der Bundeswehr begrüßt. Ursula von der Leyen ist die Bundesverteidigungsministerin. Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++(c) dpa - Nachrichten für Kinder+++

Bei manchen Drohnen kann der Pilot Tausende Kilometer entfernt sein. Der Pilot hat einen Steuerknüppel wie im Cockpit. Aber statt aus dem Fenster, schaut er auf mehrere Bildschirme. Dort sieht er, was Kameras in der Drohne aufzeichnen. Seine Kommandos schickt er zum Beispiel über Satellit.

Drohnen können winzig klein sein oder so groß wie ein Passagierflugzeug. Auch die deutsche Bundeswehr hat Drohnen. Sie überwacht damit Gebiete, in denen deutsche Soldaten im Einsatz sind. „Wenn unsere Soldaten am Boden unterwegs sind, können wir die Umgebung beobachten und sie vor Gefahren warnen“, erklärt der Offizier.

Der Vorteil von Drohnen ist, dass sie sehr lange in der Luft bleiben können. Manche sogar länger als einen Tag. Außerdem gerät kein Mensch in Gefahr, falls eine Drohne angegriffen wird. Deutschland hat bisher ausschließlich Drohnen ohne Waffen. Andere Länder haben aber auch Drohnen, die bewaffnet sind. Diese Drohnen können zum Beispiel mit Raketen schießen. Seit langem wird in Deutschland darüber diskutiert, ob auch die Bundeswehr bewaffnungsfähige Drohnen bekommen soll. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat als Chefin der Bundeswehr jetzt gesagt, dass sie das gut fände. Sie hatte lange gezögert.