1. Karlo Clever

Karlo Clever: Jahresrückblick Teil zwei

Das Jahr 2018 : Jahresrückblick Teil zwei: Viel dicke Luft

In diesem Jahr gab es einige Enttäuschungen: Die deutsche Fußball-Mannschaft schied bei der Weltmeisterschaft früh aus. In der Politik allerdings auch. Wir blicken zurück.

Was war in diesem Sommer anders? Warum gab es in der Politik so viele enttäuschte Gesichter? Und wer waren die Gewinner und Verlierer im Sport? Antworten auf diese Fragen liefert der Blick auf das Jahr 2018.

Viele Verlierer in der Politik 

Auch Angela Merkel musste in diesem Jahr zurückstecken. Foto: dpa/Michael Kappeler

Da machten einige lange Gesichter: Mehrere große Parteien in Deutschland mussten mit ihren Politikern dieses Jahr schlechte Nachrichten einstecken. So war es zum Beispiel bei den Wahlen in den Bundesländern Bayern und Hessen. Beide Male gab es große Verlierer. In Bayern war es die CSU, in Hessen die CDU und die SPD. Die Grünen konnten sich hingegen als Gewinner fühlen. Weil es so schlecht lief bei der CDU, entschied Angela Merkel im Herbst: Sie gibt ihren Posten als Chefin der Partei zum Jahresende auf.

Puuh, war das heiß 

An diesen Sommer werden sich die meisten Leute wohl noch lange erinnern. Denn so heiß und vor allem trocken war es fast noch nie, seit Experten Wetterdaten aufzeichnen. Temperaturen um die 30 Grad Celsius gab es sehr oft. Dafür regnete es praktisch gar nicht. Die Schwimmbäder waren deshalb ständig voll. Aber einige Bauern bekamen Probleme, etwa weil dem Getreide Wasser fehlte. Feuerwehrleute hatten außerdem mit Waldbränden zu kämpfen. 

Strafe für böse Taten

Es hat sehr lange gedauert. Aber im Juli gab es endlich ein Urteil und damit Strafen für schwere Verbrechen. Eine Terror-Gruppe mit dem Namen NSU hatte in Deutschland zehn Menschen ermordet. Deswegen stand eine Frau und andere Leute jahrelang vor Gericht. Die Frau heißt Beate Zschäpe. Sie lebte mit den beiden Männern zusammen, die die schrecklichen Morde begangen hatten. Beate Zschäpe wurde als Helferin zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Auch andere Helfer müssen lange ins Gefängnis.

Gegen die dicke Luft kämpfen

Damit die Luft wieder besser wird, soll es in einigen Städten Fahrverbote für bestimmte Fahrzeuge geben. Foto: dpa/Silas Stein

In der Luft schwirren viele ungesunde Stoffe herum – nicht nur in China oder den USA, sondern auch in Deutschland. Ein Teil davon stammt aus den Abgasen von Fahrzeugen, die mit Diesel-Kraftstoff fahren. In einigen Städten in Deutschland ist die Luft manchmal so dreckig, dass es gegen die Regeln verstößt. Deshalb haben in diesem Jahr zum ersten Mal Gerichte entschieden: In manchen deutschen Städten muss es Fahrverbote für bestimmte Diesel-Fahrzeuge geben. Betroffen sind unter anderem die Städte Berlin, Hamburg, Essen und Frankfurt. Aber auch wir in Aachen. Durch die Verbote soll die Luft dort wieder sauberer werden.

WM-Aus im Sommer

Für die deutsche Mannschaft lief es nicht gut bei der WM. Toni Kroos war aber einer der besseren Spieler. Foto: dpa/Frank Augstein

Für die deutschen Sport-Fans fing das Jahr gut an. Bei den Olympischen Winterspielen im Land Südkorea holte das deutsche Team insgesamt 31 Medaillen, davon 14 Mal Gold! Mehr Medaillen schafften nur die Norweger. Im Sommer ging es allerdings nicht mehr so erfolgreich weiter. Die Fußball-WM in Russland war überhaupt kein Erfolg mehr. Statt den Weltmeister-Titel zu verteidigen, schied die deutsche Mannschaft schon in der Vorrunde aus. So schlecht hatte die Nationalmannschaft noch nie bei einer WM abgeschnitten! (dpa)

(dpa)